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- AutorIn
- Zafer Özgen
- Titel
- Twelve-Tone Strategies and Tonal Allusions in Hans Werner Henze’s Early Operas
- Zitierfähige Url:
- https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-983767
- Übersetzter Titel (DE)
- Zwölftonstrategien und tonale Anspielungen in Hans Werner Henzes frühen Opern
- Quellenangabe
- Musik, Netzwerke, Selbstzeugnisse
Herausgeber: Antje Tumat
Herausgeber: Elena Minetti
Herausgeber: Dennis Ried
Erscheinungsort: Dresden
Erscheinungsjahr: 2025
Seiten: 77-96 - Erstveröffentlichung
- 2025
- DOI
- https://doi.org/10.25366/2025.161
- Abstract (DE)
- Hans Werner Henzes frühe Opern – Il Re Cervo (König Hirsch), Der Prinz von Homburg und The Bassarids (Die Bassariden) – veranschaulichen seine einzigartige Synthese von Zwölftontechniken und tonalen Techniken, durch die er eine dramatische Musiksprache entwickelt, die sich einer eindeutigen Kategorisierung entzieht. Entstanden in einer entscheidenden Phase der stilistischen Entwicklung der europäischen Musik der Nachkriegszeit steht Henzes Auseinandersetzung mit der Zwölftontechnik in einem Dialog mit den vorherrschenden seriellen Ästhetiken der Darmstädter Schule. Anhand detaillierter Analysen von Schlüsselszenen der drei Opern untersucht diese Studie seine kompositorischen Strategien – vielschichtige Klangtexturen, wiederkehrende Tonartzentren und selektive Reihentechniken – und zeigt, wie strukturelle Komplexität dem unmittelbaren Ausdruck dient. Indem sie librettozentrierte Analysen überwindet und Henzes kompositorische Entscheidungen kontextualisiert, leistet die Arbeit einen Beitrag zum tieferen Verständnis von Henzes hybrider Musiksprache und der erweiterten Ästhetik der Oper im 20. Jahrhundert.
- Abstract (EN)
- Hans Werner Henze’s early operas—Il Re Cervo, Der Prinz von Homburg, and The Bassarids—exemplify his unique synthesis of twelve-tone techniques and tonal references, forging a dramatic musical language that defies strict categorization. Written during a critical period of stylistic development in post-war European music, Henze’s engagement with twelve-tone methods places him in dialogue with the prevailing serialist aesthetics of the Darmstadt School. Drawing on detailed analyses of key scenes from the three operas, this study examines his compositional strategies – layered textures, recurring pitch centers, and selective row usage – to reveal how structural complexity serves expressive immediacy. By transcending libretto-focused analyses, and contextualising Henze’s compositional choices, the article contributes to a deeper understanding of his hybrid musical language and the broader aesthetics of twentieth-century opera.
- Freie Schlagwörter (DE)
- Hans Werner Henze, Oper, Musikwissenschaft, Zwölftonstrategien
- Freie Schlagwörter (EN)
- Hans Werner Henze, Opera, Twelve-Tone Strategies
- Klassifikation (DDC)
- 780
- Klassifikation (RVK)
- LU 92200
- Publizierende Institution
- musiconn.publish, Dresden
- Version / Begutachtungsstatus
- publizierte Version / Verlagsversion
- URN Qucosa
- urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-983767
- Veröffentlichungsdatum Qucosa
- 11.08.2025
- Dokumenttyp
- Buchbeitrag
- Sprache des Dokumentes
- Englisch
- Lizenz / Rechtehinweis
CC BY-SA 4.0